Dienstag, 11. Februar 2020

Ersatzteile für Flysky FS-i6s

Kleiner Tipp zwischendurch :

Durch meine Umbauten an den Flysky FS-i6s Sendern habe ich einen relativ großen Bestand an Ersatzteilen für die Joysticks sowie diverse Schalter (teilweise als komplette Platine) in der Schublade. 


In geringen Mengen kann ich aus umgebauten Anlagen auch Bauteile für Kreuzknüppel abgeben.

Wer zum reparieren solche Teile benötigt (ich gebe keine Teile ab damit sie "auf Halde gelegt werden) kann mich gerne anschreiben.







Sonntag, 9. Februar 2020

Umbau der Flysky FS-i6s auf andere Kippschalter

Da die originale Anordnung der Kippschalter bei der Flysky FS-i6s für meine Standard-Belegung nicht wirklich passt will ich die heute mal ändern.

Original :
SW-A = Zweistellungs-Kippschalter Aus/Ein
SW-B = Dreistellungs-Kippschalter Ein/Aus/Ein
SW-CDreistellungs-Kippschalter Ein/Aus/Ein
SW-DZweistellungs-Kippschalter Aus/Ein

Neu :
SW-A = Dreistellungs-Kippschalter Ein/Aus/Ein
SW-B = Dreistellungs-Kippschalter Ein/Aus/Ein
SW-CDreistellungs-Kipptaster (Ein)/Aus/(Ein)
SW-D = Dreistellungs-Kippschalter Ein/Aus/Ein

Den SW-C baue ich bewusst auf Taster um da sich damit die von mir bevorzugten Momo Sauerland 2x5 Kanal Schaltmodule so am besten bedienen lassen. Mit Schaltern ist das arg holperig.

Bei dem Umbau verzichte ich auf die kleinen Platinen der Schalter. Das hat drei Gründe :
1.) die Originalschalter haben ein sehr merkwürdiges Format, sie bauen SEHR flach. Man findet kaum Schalter die dazu passen.
2.) Längerfristig werde ich auf der Position SW-D evtl. ein Poti einbauen, dazu demnächst mal mehr.
3.) die Originalschalter sind nicht besonders stabil, sie brechen schon mal ab.

So hab ich mir bei eBay vor ein paar Tagen ein paar Schalter und Taster bestellt.

Um an dem offenen Sender gut arbeiten zu können habe ich mir schon vor längerer Zeit eine Ablage angefertigt. So kann man ohne die Gefahr von Beschädigungen und mir ruhig liegendem Sender arbeiten.

 

Die Original-Schalter haben leider M5 Gewinde, die neuen Standard-Schalter kommen mit M6 Gewinde daher. So muss ich die Bohrungen erweitern und kann leider die formschönen Muttern der Original-Schalter nicht verwenden. Daher werden meine Sender immer von außen an den Muttern der Schalter erkennbar sein. Von Vorteil ist das die Schalter wenigstens in die Halterungen passen.



Der erste "Neue" an seinem Arbeitsplatz SW-C. Das ist der Dreistellungs-Kipptaster (Ein)/Aus/(Ein). Die von mir verwendeten Taster gehen sehr stramm, haben also einen deutlichen Druckpunkt. Der Vorteil ist das so die Bedienung der 2x 5 Kanal Schaltmodule einfacher wird.

Nach dem verschrauben des Tasters und der 3 Schalter geht es an das allseits beliebte Verkabeln. Der Anschluss ist sogar recht einfach. Man verlötet ohne die Platine einfach die Kabel wie hier gezeigt :


Das macht man dann auf beiden Seiten. Und schon klappt es mit den neuen Tastern und Schaltern.



So hat man weit mehr Möglichkeiten. Dazu sind die neuen Schalter viel stabiler.



Und nachher baue ich die anderen Anlagen auch alle um :-)


Noch ein Hinweis : dieser Umbau ist in der Form auch bei der Flysky FS-i6x durchführbar. Bei der Flysky FS-i6 kann leider nach dieser Anleitung nur ein Zweistellungsschalter ersetzt werden.

Samstag, 1. Februar 2020

Hochseeschlepper Smit Rotterdam

Seit einiger Zeit habe ich den Hochseeschlepper "Smit Rotterdam" im Maßstab 1/75 in meiner Flotte. Eigentlich passt er vom Maßstab her nicht zu dem was ich sonst mache. Aber ich wollte schon immer einen großen Schlepper z.B. für den Schlauchbootschlepp haben. Und da ist die Smit Rotterdam mit ihren 90cm Länge ein guter Kompromiss.

Denn sie lässt sich noch gut transportieren / lagern, ist aber so groß das sie ihren zugedachten Aufgaben eigentlich gewachsen sein dürfte.

In den nächsten Monaten bekommt sie einen neuen Antrieb (zwei VDO-Motoren, neue Wellen und Propeller sowie einen großen LiFePO4 Akkublock) und eine ferngesteuert auslösbare Schleppkupplung.

Da die Originalmotoren (550er Langsamläufer Bürstenmotoren) des Modells schon bei Freifahrt ohne Anhang bereits gut warm wurden hab ich nach einer Lösung gesucht. Diese Lösung besteht aus (eigentlich überdimensionierten) VDO 12V Motoren. Die werden von 4 LiFePO4 Akkupacks mit Strom versorgt. Mit den so vorhandenen 12V 24Ah sollten lange Fahrzeiten möglich sein.

Gleichzeitig habe ich den Vorteil das ich die kleinen Akkublöcke leichter durch den Schlepper-typisch kleinen Decksausschnitt rein und raus bekomme.


Die Akkus liegen lose in 3D-gedruckten Akkuhaltern. Dabei wird die zur Verfügung stehende Fläche so gut wie möglich ausgenutzt.


Der Blick in Richtung Bug. Da das Schiff dort schmaler wird liegt dort nur ein Akkublock.


Der Blick in Richtung Heck mit drei Akkublöcken nebeneinander. Da hinter im Heck die beiden VDO Motoren. Eine Entstörung ist nicht nötig, beide Motoren haben eine innenliegende Entstörung.

Eines hat mich bei diesem Schiff schon immer gestört. Durch den relativ engen Decks-Zugang ist alles was man rechts und links davon an Elektrik einbaut irgendwie immer im Weg. Daher hab ich eine Gfk-Platte angefertigt die auf dem Zwischendeck aufliegt und wie eine Schublade zum Bug hin unter das Deck schieben lässt.


So sieht die Platte aus wenn man sie gerade eingelegt hat.


Im Betriebszustand verschwindet sie fast komplett unter dem Vorderdeck des Schiffes. Auf der Oberseite sind die beiden Fahrtregler und dazwischen der Empfänger montiert. Unter der Platte hängen der elektronische Hauptschalter und das BEC für die Beleuchtung. Der Aufbau selber (die FPV Anlage) wird direkt an 12V angeschlossen und besitzt ein eigenes BEC.

 

Dann wird dieser Blogbeitrag zu einem kompletten Bericht über das Modell ausgebaut.

 

Freitag, 17. Januar 2020

3D-Druck ... es entwickelt sich !

Ich hatte es ja berichtet das ein 3D-Drucker bei mir den Dienst aufgenommen hat. Bislang ist für mich das selber zeichnen noch ausgesprochen problematisch. Zum einen aufgrund fehlender Erfahrung im 3D konstruieren. Zum anderen aber auch weil mein olles Notebook für das zeichnen völlig ungeeignet ist. Das macht einen Lernerfolg nahezu unmöglich. Trotzdem ist der 3D-Drucker jetzt schon eine echte Hilfe beim Modellbau. Die Taucher Otto Wulf 8 hat im Rahmen des Technik-Einbaus einen Servo-Halter für das Ruder-Servo sowie zwei Akku-Lagerwannen bekommen.


Diese Bauteile wurden auch schon selber gezeichnet. Klar, sowas ist "Kindergarten". Darüber bin ich mir durchaus im Klaren. Aber wenn ihr mit diesem Notebook zeichnen müsstet würdet ihr euch auch über Kleinkram freuen.


Auch die Sleppco hat jetzt bereits passende Akku-Wannen bekommen. Viel praktischer als blöde Klettbänder. Und machen wollte ich das ja schon seit ...

Jetzt druckt der Druck-Sklave erstmal die Akku-Wannen für die Smit Rotterdam. Die Anschaffung des Ender 3 war jedenfalls genau richtig. Und morgen zeichne ich eine Empfänger-Halterung für die Sleppco.


Fortsetzung folgt ...

Dienstag, 31. Dezember 2019

Festmacherboot Krebs

 Festmacherboot Krebs
Maßstab 1/30



In Arbeit

Schlepper Westfalen

 Schlepper Westfalen

Maßstab 1/76



In Arbeit

Bereisungsdampfer Otto Lauffer

 Bereisungsdampfer Otto Lauffer
Maßstab 1/50



In Arbeit

Clyde Puffer "Colonsay"

 Clyde Puffer "Colonsay"

 Die Colonsay ist ein kleines, schottisches Frachtschiff mit Dampfmaschinenantrieb. Die s.g. "Clyde Puffer" wurden schon lange vor dem zweiten Weltkrieg genutzt. Da die Dampfmaschinen ohne Kondensator betrieben wurden hatte das Schiff ein sehr charakteristisches Geräusch, das "Puffen" das ihnen den Namen gab. Als die Engländer dann im zweiten Weltkrieg eine große Zahl kleinerer Schiffe brauchten griff man einfach auf diesen bewährten Entwurf zurück.

Das Modell enstand komplett im 3D Druck. Und auch wenn viele Leute sagen das man für Kleinteile unbedingt einen Harz-Drucker braucht, hier habe ich es ausprobiert : alle Teile entstanden auf meinem Prusa i3 MK3s im FDM Druckverfahren.

Länge : 400 mm
Breite : 115 mm
Tiefgang :
Gewicht :
Maßstab 1/50

Dieses Modell dient bei mir in zweierlei Hinsicht als Versuchsträger. Zum einen beim erstellen eines kompletten Bausatzes in 3D Druck. Bei einem Schiff dieser Größe war das bei mir eine Premiere. Zum anderen auch bei der elektronischen Ausrüstung. Das Modell hat ein ESP32 Soundmodul und ein ESP32 Schaltmodul. Beide direkt an S-Bus angeschlossen.