Dienstag, 25. Juli 2017

Kleiner Tip zwischendurch ... (1)

Bei Ikea gibt es zur Zeit die Handy-Halter "Sigfinn". Die sind aus Bambus, werden einfach aus zwei Tafeln zusammen gesteckt und sie sind echt preiswert. Sie taugen ideal als Halter für DinA6 Erklärungs-Tafeln wenn man sein Modell auf einer Veranstaltung ausstellen will.


So kommt man (incl. gedruckter und laminierter Datenkarte) für 4,- ein schönes Schild für das Modell.

Viel Spaß beim basteln !


 
Update 5/2021 :
 
Für die selben Datenkarten (DiN A6, laminiert und mit Magnetstreifen auf der Rückseite) hab ich seit einiger Zeit auch Halter in 3D-Druck. Das ganze sieht dann so aus :


 
In die Mulde am "Fuß" kann bei Wind (Open Air Ausstellungen) Ballast eingefüllt werden.

Sonntag, 16. Juli 2017

Eine kleine Probefahrt mit der "Sleppco"

Seit ein paar Tagen ist die Schlepp-Barkasse "Sleppco" in meinem Besitz. Gebaut wurde das Modell vor ein paar Jahren von Andreas Stach als Testmodell für die Fachzeitschrift Schiffsmodell.
Nach einer kleinen technischen Überarbeitung und wenigen Ausbesserungen ist das Modell jetzt wieder einsatzfähig.


Eingebaut wurde ein neuer Regler von modellbau-regler.de und ein Akkusatz aus zwei 7,2V 3000mAh NIMH-Akkus. Zusammen mit dem schon von Andreas Stach eingebauten LRP Truck Puller Motor ergibt das eine sehr gute Reichweite und eine sehr hohe Leistungsfähigkeit. Für die Beleuchtung wurden ein U-BEC als Stromversorgung und ein Momo Sauerland Schaltbaustein aus der "Grabbelkiste" eingebaut.
   
   
Am letzten Freitag habe ich am Fühlinger See eine ca. einstündige Probefahrt gemacht und dabei nur ca. 800 mAh verbraucht. Bei den vorhandenen 6000mAh sollte das dann für eine sehr schöne Reichweite gut sein.
   

Dabei wurde auch kurzzeitig getestet was das Modell für eine Höchstgeschwindigkeit erreicht. Das Ergebnis war recht befriedigend. Klar, vorbildgerecht ist das nicht. Soll es aber auch gar nicht. Trotzdem ist es gut zu wissen das ich, wenn es mal eng wird, die Möglichkeit habe zu flüchten. 


Es hat Spaß gemacht. Alle Erwartungen wurden übertroffen.
Derzeit überlege ich wie (und vor allem wo) ich eine FPV Kamera halbwegs getarnt einbauen kann. Mal sehen, da werde ich auch noch eine Lösung für finden.

Zur Einweihung hat der Skipper schon mal einen Kasten Flensburger Pilsener mitgebracht.
Na denn ... Prost ! Und immer zwei Finger breit Wasser unter dem Kiel !

Baubericht Schlepper "Taucher Otto Wulf 8" in 1:50 (Teil 4b) kleines Update zum Antrieb

Einigen von euch dürfte schon bekannt sein das ich seit einigen Tagen im Besitz der Schleppbarkasse "Sleppco" bin die Andreas Stach als Test-Modell für die Fachzeitschrift Schiffsmodell gebaut hat. Dieses gut 64cm lange Modell hat einen LRP Truck Puller 7,2V an einer 4-Blatt Messingschraube als Antrieb.

Was das mit der Taucher Otto Wulf 8 zu tun hat ?

Nun, auch dieses Modell hat eine 40mm 4-Blatt Messingschraube. Die läuft zwar in einer Kortdüse und beansprucht den Motor so etwas mehr. Aber dafür ist das Modell sehr viel kleiner und leichter. Die Verhältnisse dürften also in etwa vergleichbar sein. Der Motor macht einen guten Eindruck und zieht in der Sleppco bei Vollgas (dabei ist das Boot viel zu schnell) ca. 2 Ampere Maximalstrom. Er bleibt also weit unter seiner Nennleistung von 48 Watt. Mit diesem Antrieb sollte der Schlepper passend motorisiert sein um auch etwas größere Schleppfahrten ausführen zu können. Gleichzeitig müsste der Motor bei "Marschfahrt" einen Stromverbrauch von ca. 1 Ampere nicht überschreiten.

Es scheint so als hätte ich einen passenden Antrieb für das Schiff gefunden.  :-)


Update (26.7.2017) :

Nach einem längeren Gespräch mit Herrn Bauer (www.bauer-modelle.com) habe ich mich jetzt  doch entschlossen den Schlepper mit einem 14poligen Brushless Motor auszurüsten. Die Wahl ist auf diesen Motor gefallen : Klick mich, ich bin ein Link.
Uwe Bauer betreibt diesen Motor mit Erfolg in seiner (wesentlich größeren) Litorina. Für mich hat der Motor den Vorteil das er knapp 60 Gramm wiegt. Das ist weniger als 1/4 des Gewichtes eines Bürstenmotors. Und die Maximalleistung ist mit 185 Watt natürlich auch DEUTLICH höher. Für einen Schlepper ist das nie ein Nachteil. Frei fahrend sollte mit diesem Motor ebenfalls der Stromverbrauch bei unter 1 Ampere liegen. Mit abgeschaltetem FPV-Sender müssten dann das Schiff bei angemessener Geschwindigkeit unter 1,5A Stromverbrauch bleiben. Mit dem 10Ah Akku ergäbe das eine Fahrzeit von 6 Stunden 36 Minuten.

Das hier wäre dann der komplette Antriebsstrang. 14pol. Brushless Motor, Gundert Schwerlast-Kupplung, Stevenrohr und 40er Kortdüsenschraube von Raboesch. Ich freue mich jetzt schon auf die ersten Testfahrten denn für mich ist es zwar nicht der erste Brushless. Aber der erste Langsamläufer Brushless in einem Arbeitsschiff. Ich bin gespannt wie das läuft und ob meine theoretischen Überlegungen in der Praxis passen werden.
Stark beeindruckend fand ich übrigens die Liefergeschwindigkeit von Bauer Modellbau. Am Donnerstag nachmittag bestellt und bezahlt waren Motor und Kupplung bereits am Freitag Mittag bei mir. So macht einkaufen wirklich Spaß !

Auch die Passgenauigkeit der Kortdüse ist richtig gut. Nicht nur das Andreas Schneider das "Ding" gut gezeichnet hat, der 3D-Druck von Shapeways ist auch noch genauso gut wie die Datei ! Ich habe vorhin eine 3mm Welle durch die beiden Bohrungen geschoben. Nicht nur das die Bohrungen genau gegenüber liegen, sie sind auch noch so passgenau das die Welle stramm drin sitzt. So macht das Spaß ! Später wird die Welle natürlich NICHT durchgehen. Zur Ruderhacke hin wird nur ein 3mm Stummel eingesetzt, nach oben hin natürlich wie üblich die Ruderwelle.


Ruderhacke, richtig ... da war noch was. Die ist nämlich mittlerweile auch provisorisch befestigt.
Auf diesem Bild ist natürlich die Kortdüse nur provisorisch eingesetzt. Die genaue Lage muss noch ermittelt werden. Dann kann auch die Ruderhacke auf die richtige Länge gebracht werden. Von unten her wird ein kleiner 3mm Bolzen die Kortdüse halten. Von oben wird ganz normal eine Ruderwelle eingesetzt. Die genaue Ausrichtung der Welle wird noch "lustig".

Dienstag, 6. Juni 2017

Baubericht Schlepper "Taucher Otto Wulf 8" in 1:50 (Teil 4a)

Da hab ich noch vor kurzem von den Anfängen des Rumpfbaus geschrieben. Leider hab ich nachdem der Kiel und die ersten 6 Spanten bereits ausgeschnitten waren noch einmal den Taschenrechner bemüht. Und der hat dann den Rumpfbau aus Holz schlagartig beendet. Um zu erklären was dabei klar wurde muss ich aber etwas weiter ausholen ...

Die Taucher Otto Wulf 8 soll mein "Reise-Schiff" werden. Sie soll uns unter anderem in den Urlaub begleiten. Daher ist die geringe Größe und das überschaubare Gewicht von ca. 1,5 kg gerade richtig. Nur hat man dabei natürlich nicht nur ein Platzproblem, auch die Zuladung ist überschaubar. Und genau da fängt das Problem an. Denn das Modell soll nicht nur diverse Funktionen und eine FPV Anlage bekommen, es soll auch eine sehr große Reichweite haben. Angepeilt werden mindestens 6 Stunden Dauer-"Vollgas" mit eingeschalteter FPV-Anlage.

Total überzogen ? Nein, denn ich plane mit diesem kleinen Schiff eine Teilnahme an der Traunsee-Challenge. Hierbei muss das Schiff eine Entfernung von 5 nautischen Meilen (9,26 km) plus eine anständige Sicherheitsreserve ohne Akkuwechsel zurücklegen können. Vorher abbrechen ? Keine Alternative !
Deshalb möchte ich mindestens 10Ah LiFePO4 Akkus verwenden. Besser wären 12Ah. Die mögliche Zuladung hätte beim Holzrumpf mit GfK-Überzug aber leider nicht mal für die 10Ah gereicht. Genau an der Stelle habe ich dann erfahren das Rainer Fonk aus Mülheim an der Ruhr bereits eine Form für den Rumpf besitzt.

Deswegen habe ich mich vor ein paar Tagen entschieden den Rumpfbau abzubrechen und mir einen GfK-Rumpf anfertigen zu lassen. Anstelle von ca. 230 Gramm für den Holzrumpf werde ich so ca. 155 Gramm Rumpfgewicht erreichen. Und dabei ist (weil angeformt) das Schanzkleid bereits mit eingerechnet. Außerdem hat der Rumpf eine ausgesprochen stabile Scheuerleiste. Aber das ist im Betrieb eher von Vorteil.

Und da ist er nun, der GfK-Rumpf !
In den nächsten Tagen kommt noch ein 6x3mm Messing-Vollprofil das als Ruderhacke eingepasst werden soll. Das sehr genaue einpassen der Kortdüse und der Welle wird noch problematisch. Das Problem ist das in der (beweglichen) Kortdüse eine Schraube mit nur 1mm Spalt rundum laufen soll.

Vorher werde ich aber am Rumpf diverse andere Arbeiten durchführen da ich nicht will das die Kortdüse bei den folgenden Arbeiten beschädigt wird. Das Schanzkleid muss noch auf Maß gebracht werden und die Ankertasche muss eingepasst werden. Das sind alles recht grobe Arbeiten die ich vorher erledigt haben möchte.

Wird fortgesetzt ...

Donnerstag, 1. Juni 2017

Baubericht Schottischer Küstendampfer "William Wallace" in 1:72 (Teil 2)

So eine gut sortierte "Grabbelkiste" hat schon was ...

Wieso ?

Nun, ich habe (obwohl ich etwas ganz anderes gesucht habe) ein 4mm Stevenrohr mit M2 Welle gefunden. Ideal für den Clyde Puffer. Als erstes wurde mal das 4mm Loch in den Rumpf eingebracht und testweise die Welle eingeschoben. Sieh an, es passt !

So sieht also das SetUp aus :
relativ lange Welle
rechts und links von der Welle 2 LiIon-Akkus 3400 mAh
kleiner 6V Bühler Langsamläufer

Bei den geringen Kräften die auf den Antrieb dieses Bootes wirken reicht eine sehr primitive Motorhalterung aus eingeharzten McDonald-Rührstäbchen und dünnen Nylon-Kabelbindern. Den Job der Kupplung übernimmt ein kleiner Silikon-Schlauch.

Für eine erhöhte Stabilität habe ich einen Streifen aus 6mm Balsaholz unter das Stevenrohr geschoben und eingeharzt. Ein Testlauf zeigt : der Antrieb läuft zufriedenstellend.

Bei diesem Schiff(chen) sollte der Stromverbrauch selbst mit FPV unter 500mA liegen. Eine Fahrzeit von über 6 Stunden scheint also nicht unrealistisch zu sein.
Fortsetzung folgt :-)

Montag, 24. April 2017

Baubericht Schlepper "Taucher Otto Wulf 8" in 1:50 (Teil 3)


Heute wird es hier um die Anfänge des Rumpfbaus gehen.
  

Da im Plan die Spanten nur "netto" gezeichnet sind musste ich als erstes ein Blatt des Plans kopieren. Da wurde dann eine Hilfslinie eingezeichnet die die Oberseite vom Hellingbrett darstellen soll. So kann ermittelt werden welche Länge der "Füße" zum aufstellen der Spanten jeweils notwendig ist. Diese "Füße" werden dann in Kopien der gezeichneten Spanten eingezeichnet. Soweit so gut ...
Man könnte es sich nun leicht machen und die Zeichnungen der Spanten grob ausschneiden um sie mit Sprühkleber auf das Holz zu kleben. Das hat aber auch Nachteile. Der Sprühkleber verhindert später das das Holz an der Stelle wirkungsvoll mit verdünntem Harz geschützt werden kann. Und die Reste der Papiervorlagen sehen im Rumpf nicht besonders gut aus.
Daher habe ich mich dazu entschieden darauf zu verzichten. Die Zeichnungen wurden also zusammen mit einem Bogen Kohlepapier mit Heftzwecken auf dem Holz befestigt. Dann musste natürlich jeder Spant einzeln durchgepaust werden. Dabei wurden die Spanten so auf der Platte verteilt das sich möglichst wenig Verschnitt ergibt.

Als Material für die 12 Spanten und den Kiel wurde 5lagiges Birkensperrholz in 6mm Stärke gewählt. Das ist nicht zu schwer aber ausreichend stabil. Das Gewicht wird ja bei diesem Schiff noch an weiteren Stellen eine Rolle spielen.
Als nächstes kam dann der beliebte Durchgang mit der Laubsäge. Eine Arbeit die ich ehrlich gesagt nicht besonders leiden kann. Schlimmer ist eigentlich nur das schleifen. Aber das kommt später. Gerade im Bereich der Spantfüße muss ausgesprochen genau gearbeitet werden damit die Spanten hinterher sauber ausgerichtet aufgestellt werden können.

Als letztes wurde der Kiel ausgesägt. Im Bauplan ist er dreiteilig eingezeichnet, ich habe die beiden Teile für das Hinterschiff aber mit kleinen Stegen verbunden. Dann brauche ich die Teile nicht beim Einbau ausrichten. Und dadurch das es sich eben nur um kleine Stege handelt ist beim durchbohren (für den Durchgang des Steven-Rohrs) eine gute Führung für den Bohrer gegeben. Das vereinfacht die Sache stark.
In den nächsten Tagen geht es mit dem aufstellen und ausrichten der Spanten auf dem Hellingbrett weiter.

Bis die Tage !

Freitag, 14. April 2017

Baubericht Schottischer Küstendampfer "William Wallace" in 1:72 (Teil 1)

Bei diesem kleinen Modell handelt es sich um einen s.g. "Clyde Puffer", einen dampfbetriebenen schottischen Küsten- und Kanalfahrer. Er wird benannt nach dem schottischen Nationalhelden William Wallace.

Da dieses Modell zwischendurch gebaut werden soll wird es mit den Baufortschritten allerdings etwas langsamer vorwärts gehen. Vorrang haben in jedem Fall die Arbeiten an der Taucher Otto Wulf 8.

Bei dem Bausatz handelt es sich um ein "Kompakt-Kit" mit Gfk-Rumpf des britischen Anbieters Deans Marine. Ich habe den Bausatz auf der Intermodellbau 2017 in Dortmund erworben.
Das Modell im Maßstab 1:72 wird ganze 26,9cm "lang" und 7cm breit. Es wird die (bei dieser Modellgröße recht erstaunliche) Verdrängung von bis zu 460 Gramm. Ich denke aber das ich es aus optischen Gründen bei 400 bis 410 Gramm belassen werde. Der Antrieb wird durch einen kleinen 6V Bühler Motor auf eine 20mm Messingschraube erfolgen. Für die Stromversorgung sind nach derzeitigem Stand der Dinge zwei 18650er LiIon-Zellen mit 3400 mAh Kapazität angedacht. Das sollte trotz des Stromverbrauchs für eine FPV-Kamera für eine sehr lange Fahrzeit reichen.

Hier sieht man gut die Größenverhältnisse. Der Rumpf wiegt 187 Gramm mit dem Bühler Mini 6V Motor und 2 Akkuzellen innen liegend. Bis zu der beabsichtigten Verdrängung von ca. 400 Gramm ist also nun wirklich noch genug "Luft".

Derzeit bin ich dabei die obere Kante des Rumpfes auf Maß zu schleifen und die 4 Speigatten zu öffnen. Bei einem Rumpf den man leicht mit einer Hand halten und frei drehen kann eine recht angenehme Arbeit. Als Werkzeuge kommen die biegsame Welle und eine Schlüsselfeile zum Einsatz.

Demnächst mehr an dieser Stelle ...
:-)

Donnerstag, 13. April 2017

Baubericht Schlepper "Taucher Otto Wulf 8" in 1:50 (Spezial : die Daten)

Als kleine Spezialausgabe dieses Bauberichts möchte ich zwischendurch mal eine Zusammenfassung der Daten und Funktionen
des Neubaus "Taucher Otto Wulf 8" geben.
Maßstab 1:50
Länge : 46,8 cm
Breite : 13,4 cm
Tiefgang hinten : 6,2 cm
Gesamthöhe : 31 cm
Verdrängung : 1,5 kg
Schraube : 1x 40mm 4-Blatt Messingschraube in Kortdüse



RC Ausrüstung mit FlySky FS-i6S (10 Kanal)

Kanal 1 prop : Sound an/aus + Zusatz-Sounds
Kanal 2 prop : Fahrtregler stufenlos vor/stop/zurück
Kanal 3 prop : Schlepphaken auslösen / Festmacher auslösen*
Kanal 4 prop : Ruderservo rechts/neutral/links
Kanal 5 prop (Rad): Schlepp- und Beistopperwinde stufenlos nachlassen / stop / anziehen
Kanal 6 prop (Rad): Ankerwinde Freifall / Stop / Heben
Kanal 7 1x Tast : Horn
Kanal 8 2x schalt : FPV Kamera-Umschalter (vorne/Maschinenraum/hinten)
Kanal 9 2x schalt : Momo Sauerland 2x5 Kanal Power Schaltmodul und Arduino Schaltbaustein
Kanal 10 1x schalt : Lenzpumpe an/aus
Momo Kanal 1a : Arbeitsscheinwerfer an/aus
Momo Kanal 2a : Innenbeleuchtung Steuerhaus hell an/aus
Momo Kanal 3a : Decksbeleuchtung an/aus
Momo Kanal 4a : Schleppzuglichter, kurzer Schleppzug an/aus
Momo Kanal 5a : Schleppzuglichter, langer Schleppzug an/aus
Momo Kanal 1b : nautische Beleuchtung an/aus
Momo Kanal 2b : Innenbeleuchtung Aufbauten an/aus
Momo Kanal 3b : Radar an/aus
Momo Kanal 4b :
Momo Kanal 5b : Zoll-Laterne an/aus + FPV-Sender an/aus
Automatik 1 : Lenzpumpe an/aus

Automatik 2 : Umschalten Ankerlicht über die Ankerwinde
Automatik 3 : Aufziehen Schlepper-Tagessignal anstatt der Schlepplichter bei Tageslicht
  
Diese Beschaltung soll in Zukunft für mehrere Modelle in der beschriebenen Form umgesetzt werden. Daher gibt es in der Liste auch Hinweise auf Belegungen die bei diesem Modell aus Platzgründen keine Rolle spielen. Die mit "prop" gekennzeichneten Kanäle sind die 4 Kanäle die auf den Kreuzknüppeln liegen. Mit "schalt" sind die Funktionsschalter gemeint die eine rastende Funktion haben. Die mit "tast" markierten Schalter sind die 3-Stellungs Tastschalter. Die "Momo-Kanäle" werden über das 10 Kanal Momo Sauerland Schaltmodul geschaltet.

Das Modell soll speziell für Langstreckeneinsätze sowie für starken Seegang geeignet sein. Daher wird der Rumpfzugang unter dem abnehmbaren Aufbau zusätzlich mit einer verschraubten Makrolon-Platte und einer Moosgummidichtung abgedichtet. Außerdem werden in den Rumpf großzügige Schwimmkörper eingebaut. Beim Bau des vorderen Decks wird die Montagemöglichkeit für eine Dahmen-Ankerwinde vorgesehen. Hierbei wird auch die Verkabelung bereits eingebaut. So wird die spätere Nachrüstung leicht möglich.

Der stromsparende, langsam laufende, 14polige Brushless Motor sorgt zusammen mit dem möglichst großen Akku für eine sehr große Reichweite und gute Regelbarkeit. Gleichzeitig soll das Modell für vorbildgerechte Schleppfahrten eingesetzt werden können. Ein Schlauchbootschlepp ist möglich, aber aufgrund der geringen Modellgröße eher problematisch.

Alle meine Modelle bekommen einheitliche RC-Anlagen mit einer (soweit möglich) identischen Belegung. Dadurch braucht man sich nicht um zu gewöhnen wenn man auf ein anderes Modell umsteigt. Servo und Fahrtregler werden soweit möglich rechts und links an den Rumpf-Seiten entlang des Decksausschnitts verbaut. Um die restliche Technik kompakt anordnen zu können aber trotzdem zur Wartung einen guten Zugang zu haben werden zwei Einschübe verwendet. Einschub 1 (Schiffstechnik) im Rumpf nach hinten unter das Deck geschoben. Einschub 2 (FPV, Licht und Sound) im Aufbau. So kann man auch dann die Micro-SD-Karten aus den beiden Video-Recordern entnehmen. Für die Stromverteilung auf den Einschüben werden kleine Verteiler-Platinen genutzt. Auf den Einschüben werden die Kabelführungen so übersichtlich wie möglich mit längenmäßig genau passenden Kabeln ausgeführt. Die einzelnen Bausteine werden mit kleinen Kabelbindern oder Klettband befestigt. Alle Kabel werden mit Kabelkanälen oder als Kabelbaum geführt. Die Verbindungen der Einschübe zum Modell werden mit farbig codierten 6pol. MPX Steckverbindungen hergestellt. Diese Steckverbindungen werden auch für die Verbindung vom Rumpf zum Aufbau genutzt. Durch die farbige Codierung sollte eine Verwechselung ausgeschlossen sein. So sollte alles gut zugänglich sein. Für einen Betrieb mit der Einschubkarte außerhalb des Modells werden passende Verlängerungskabel angefertigt. So ist ein Testbetrieb leichter möglich.

Die Beleuchtung könnte evtl. über einen Arduino geschaltet werden. Das würde je nach Programmierung die Bedienung erleichtern. So kann man Abhängigkeiten schaffen. Also z.B. wenn der Anker unten ist automatisch von nautischer Beleuchtung auf Ankerlicht umschalten. Die dadurch vorhandenen Möglichkeiten müssten aber erst noch geprüft werden.

Außerdem kann über den Arduino später ein "Ausstellungs-Programm" abgespielt werden. Dabei werden alle Licht-Zustände des Modells in einem Ablauf geschaltet und gleichzeitig auf einem Display am Ständer des Modells für Publikum erklärt.


Als Soundmodul wird eventuell ein super kleiner China-Nachbau des Bendini Soundmoduls mit selbst aufgespielter Sound-Datei genutzt. Wenn möglich werden die Sounddateien aus Originalsounds angefertigt.
  
Die FPV Kameras im Steuerhaus bleiben immer eingeschaltet und zeichnen jeweils über einen sehr kleinen Recorder auf einer Micro-SD-Karte auf. Mit der Fernsteuerung werden die Kameras auf den FPV-Sender geschaltet. Der Sender wird auf eine möglichst große Reichweite abgestimmt und sendet auf 5,8 GHz. Verwendet wird ein FPV-Sender der auf 72 Kanälen einstellbar ist um auf Veranstaltungen möglichst viele Möglichkeiten zu haben. Zwei Kameras werden im Steuerhaus montiert und zeigen nach vorne und hinten, dabei wird die vordere Kamera wenn möglich schwenkbar montiert (hier müssen aber die Sichtverhältnisse durch die Steuerhausfenster vorher geprüft werden) und mit dem Ruder gekoppelt.

Die (evtl. mögliche) dritte Kamera zeigt den Maschinenraum mit Blick auf die Kupplung und die Rudermechanik. Im Sichtfeld werden ein Amperemeter und ein Voltmeter mit Digitalanzeige montiert. Außerdem soll ein Teil der Bilge im Blick sein um Wassereintritte sehen zu können. Diese Kamera zeichnet nicht auf und wird nur bei Bedarf duch den Umschalter aktiviert.

Für das Modell wird ein stabiler Transportkoffer mit Raum für Sender und Zubehör gebaut um das Modell gefahrlos in Auto oder ÖPNV transportieren zu können. Der Transportkoffer wird so gebaut das nicht nur das Modell sondern auch das gesamte Zubehör untergebracht werden kann.

Dienstag, 11. April 2017

Baubericht Schlepper "Taucher Otto Wulf 8" in 1:50 (Teil 2)


Im zweiten Teil dieses Bauberichtes wird es erstmal um einen kleinen Teil des schon beschafften Materials gehen.

Das erste (fast) fertig gestellte Bauteil ist die Kortdüse. Sie ist von Andreas Schneider gezeichnet und dann bei Shapeways in einem speziellen 3D-Druck Verfahren hergestellt worden. Die Kortdüse wird fertig mit dem Ruderblatt und den Ansätzen zur Lagerung der Welle geliefert. In der gezeigten Form kann man sie jetzt übrigens auch bei Shapeways bestellen. Nur für den Fall das hier jetzt der eine oder andere auf die Idee kommt das "Ding" haben zu wollen.


Die Oberfläche ist Produktions-bedingt bei diesem Material sehr rauh. Ich denke aber das man das mit leichtem Überschleifen und einer Behandlung mit Füller sehr gut in den Griff bekommen wird. Von der Festigkeit des Materials (Black Strong & Flexible) bin ich jedenfalls schon mal begeistert. Ebenso begeistern kann die Maßhaltigkeit. Andreas Schneider hat die Datei so angelegt das die Bohrungen in den Wellenlagern 3,1mm Durchmesser haben. Und meine 3,1mm Edelstahlwelle passt tatsächlich absolut maßhaltig, stramm in die Bohrung ! Das braucht wirklich nur noch geklebt werden. Zur Sicherheit werde ich aber die Welle die nach oben abgeht (über die die Stellkraft des Servos eingeleitet wird) mit einem 1mm Querstift versehen.

Ein Thema was mich länger beschäftigt hat war die Beschaffung von weichen, gut detaillierten Fender-Reifen passender Größe. Hört sich leicht an. Aber ... die Tücke liegt im Detail. Ich hatte auf der Intermodellbau Dortmund vor einem Jahr in der Grabbelkiste eines Händlers einen perfekt geeigneten Reifen gefunden und mir für ein anderes Projekt 2 Stk. gekauft. Als ich nun mit dem Schlepper begonnen habe stellte sich die Frage woher ich genau diese Reifen bekomme. Stundenlange Suche auf der Intermodellbau brachte ... NICHTS !
Am Stand von Bauer Modellbau hab ich dann aber doch noch Reifen gefunden. Die sind zwar nicht perfekt aber immerhin brauchbar.  :-)  Bei dem Schlepper gilt daher : "Nie ohne Gummi !"
So können einen scheinbar unwichtige Kleinteile stundenlang beschäftigen. Und das nur weil man nicht gleich einen Vorrat anlegt.

Für die geplante FPV-Anlage im Boot (bestehend aus 3 Kameras, Recorder, Umschalter und 5,8 Ghz Sender) ist auch das erste Material da.
Die winzig kleine Kamera hat mich auf die Idee gebracht eine solche Anlage in meinen Schlepper einzubauen. Es sollen 3 verschiedene Ansichten möglich sein :
1.) der Blick aus dem Steuerhaus nach vorne (durch ein Steuerhausfenster hindurch).
2.) der Blick aus dem Steuerhaus nach hinten über das Achterdeck (durch ein Steuerhausfenster hindurch).
3.) der "Maschinenraum". Das Bild soll Motor, Welle und Wellenkupplung zeigen. Außerdem die Bilge (zwecks Kontrolle auf eingedrungenes Wasser) und zwei Anzeige-Module. Die beiden Anzeigen (am Rand des Bildes) sollen die Akkuspannung und den aktuellen System-Strom anzeigen.
Die Kamera, Gewicht 6 Gramm
Auch der Sender ist schon bei mir angekommen. Es handelt sich um einen Sender der das 5,8 Ghz WLan-Band nutzt. In Deutschland darf man das mit einer Leistung von 25mW nutzen, das reicht für eine Reichweite von ca. 100m auf dem Wasser wenn man eine vernünftige Antenne nutzt und keine Abschirmung vorhanden ist. Ich werde die Antenne wohl in den Kamin des Modells einbauen.
Der Sender mit der zugehörigen Antenne, Gewicht 15,3 Gramm
Das Umschaltmodul ist in der Lage per Fernsteuerung zwischen den drei Kameras hin und her zu schalten. Hierbei wird das Mikrofon nicht umgeschaltet, es wird nur bei einer Kamera im Steuerhaus angeschlossen.
Das Umschaltmodul, Gewicht 3,4 Gramm
 Der Step Up Wandler macht aus der Akku-Spannung gleichbleibende 12V für den Sender. Nur mit 12V kann er auf der höchsten Stufe betrieben werden.
Der Step Up Wandler, Gewicht 10,5 Gramm
 Um keine Funkstörungen mit aufzeichnen zu müssen werde ich für die beiden Steuerhaus-Kameras je einen kleinen Videorecorder einbauen. Sie zeichnen direkt das jeweilige Kamera-Signal auf und speichern es auf einer Micro-SD-Speicherkarte. Zuhause kann man dann aus dem Filmmaterial kurzweilige Filme zusammenstellen.
Der Micro-SD Video-Recorder, mit Klettband 9,8 Gramm

Für die Anzeige des Videos wird es zwei Möglichkeiten geben.
A.) am Sendergehäuse wird eine Halterung für ein älteres Handy angebaut. Das wird als Bildschirm für einen kleinen Empfänger genutzt damit man als Kapitän des Schiffes auch selber was sieht.
B.) für Veranstaltungen werde ich den Fernseher aus unserem Wohnmobil mitnehmen können und schließe daran einen Empfänger an. So können Besucher den Blick aus dem Schiff auf einem größeren Bildschirm sehen. 

Soundmodul, Gewicht 1,5 Gramm
Dieses winzige Teil hier ist ein komplettes Soundmodul. Es soll mit Original Sound-Dateien im WAV-Format bespielt werden. Auch das wird mich noch einige Zeit beschäftigen denn Original-Sounds werde ich selber aufnehmen müssen, es gibt sie noch nicht zum Download.


Da die 14 Kanäle des Senders nicht zur Bedienung ausreichen werde ich über dieses 10 Kanal Schaltmodul von Momo Sauerland alle Lichtfunktionen schalten. Auch das Modul ist erfreulich klein und kaum messbar "schwer". Ich liebe moderne Technik. So bekommt man umfangreiche Technik auch in kleine Modelle mit begrenzter Zuladung.

Diese Seilwinde (eigentlich für RC-Geländewagen) wird unter Deck montiert. Das Seil wird über die Attrappe der Schlepp- und Beistopperwinde nach außen geführt. 3 kg Zugkraft am Seil dürften für einen Schlepper dieser Größe locker ausreichend sein. Da die Seilwinde über einen kleinen Fahrtregler verfügt ist sie sehr feinfühlig regelbar.

Ansonsten fliegen hier mittlerweile das Hellingbrett, die Hölzer für den Rumpfbau und fertig gesägte Alu-Winkel zum aufstellen der Spanten auf der Helling rum. Es könnte also los gehen sobald ich wieder etwas Zeit habe.

Wird fortgesetzt ...

Mittwoch, 29. März 2017

Baubericht Schlepper "Taucher Otto Wulf 8" in 1:50 (Teil 1)

Hallo Leute !


In meiner Werft stehen in der nächsten Zeit wieder Neubauten an. Zum einen ein Kompakt-Modell eines Clyde Puffers (dazu demnächst mehr) und zum anderen der Schlepper "Taucher Otto Wulf 8" im Maßstab 1:50. Um das zweite Modell soll es jetzt erstmal hier gehen.
Der Plan von Konrad Algermissen (5 Bögen)
Das Modell wird handliche 46,8 cm lang, 13,4 cm breit und ca. 1,5 kg "schwer". Also optimal geeignet um in einer stabilen Transportkiste auch mit in den Urlaub fahren zu können. Und genau dafür habe ich es auch ausgesucht : als "Immer Dabei Modell".

Ich will mit diesem Modell auch einige für mich neue Wege gehen. Zum ersten Mal werde ich nicht auf einen Gfk- oder Polystyrol-Rumpf zurückgreifen sondern den Rumpf als Spantbau aus Holz erstellen und dann laminieren. Neu wird für mich auch das anfertigen der Aufbauten auf  Basis von beidseitig Kupfer-beschichtetem Platinen-Material das verlötet wird. Auch der größere Einsatz von FPV Technik mit mehreren Kameras ist in der geplanten Form Neuland für mich. Es wird nur einen FPV-Sender und nur einen Recorder geben, zwischen den 3 geplanten Kameras kann dann per Fernsteuerung umgeschaltet werden. Erstmals werde ich auch die Carson Reflex Stick 14 Kanal Fernsteuerung verwenden. Zu der gibt es ín den nächsten Tagen einen extra Beitrag.

Derzeit bin ich noch damit beschäftigt das benötigte Material zu beschaffen. Da ich zum Teil auch im Ausland bestelle ist das leider aufgrund der Versandzeiten eine etwas "zähe" Angelegenheit. In den nächsten Tagen werde ich noch die Welle (M4 in 6mm Stevenrohr) und die Schraube (40mm Kortdüsenschraube aus Messing) bestellen. Dann hab ich alles für den Rumpfbau zusammen und das Schiff kann auf Kiel gelegt werden.

Der komplette Bau des Modells soll hier im Blog dokumentiert werden. Wenn ihr Fragen habt, stellt sie bitte über die Kommentar-Funktion des Blogs. Ich werde versuchen die Kommentare zeitnah freizuschalten und (soweit ich kann) auch zu beantworten.

Mittwoch, 1. März 2017

Schlepp-Barkasse "Sleppco"

Die Schleppbarkasse "Sleppco" mit Heimathafen Maasluis ist seit 2017 in meiner Flotte und ist seitdem mein am meisten gefahrenes Modell. In vielen Jahren erreicht sie über 80 Betriebsstunden. Hier möchte ich sie näher vorstellen.


Solche Barkassen waren früher in großer Zahl die "Arbeitspferde" eines Hafens. Sie transportierten Arbeiter und Material, brachten die Lohntüten und beförderten Schuten mit Frachtgütern durch den ganzen Hafen. Und auch wenn die Stückzahl stark abgenommen hat, es gibt sie bis heute !

Durch den niedrigen Aufbau und den tiefen Schwerpunkt ist das Fahrverhalten auch im Modell ausgesprochen gut. Allerdings ist der flache Aufbau bei größeren Entfernungen problematisch weil man nicht gut erkennen kann in welche Richtung das Modell gerade liegt.

Kommen wir erstmal zu den technischen Daten.

Länge : 640mm
Breite : 200mm
Durchfahr-Höhe : 280mm
Tiefgang : 70mm
Gewicht : 3.500g
Maßstab 1:15

2 Stück 7,2V 3.500mAh NIMH-Akkus
LRP Truck Puller 2 (7,2V) Bürstenmotor
Fahrzeit im gemischten Betrieb bis zu 5 Stunden

Benedini Mini Soundmodul mit Echtsound
Licht-Funktionen

Für die nächste Zeit ist ein Umbau auf einen 12V Motor und einen leistungstarken LiFePO4 Akkublock geplant.

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Das Modell entstand im Jahr 2012 auf der Werft von Andreas Stach, hat einen relativ dickwandigen Gfk-Rumpf und ist SEHR stabil. Es wurde als Testmodell für die VTH-Zeitschrift "Modellwerft" aus einem Bausatz von Manfred Sievers gebaut.


Für Transporte ist für dieses Modell eine hölzerne Transportkiste vorhanden. Diese Kiste ist so massiv das sie am See problemlos als Sitz dienen kann. Das Zubehör des Modells und der Flysky FS-i6s Sender finden ebenfalls ausreichend Platz in der Kiste.


Im folgenden Bild sieht man einen "etwas schrägen" Versuch. Man könnte die Transportkiste ohne Beschädigung des Modells tatsächlich auf den Kopf stellen. So stelle ich mir einen guten Schutz für das Modell vor. 😏


Einer der Gründe für die vielen Betriebsstunden ist die Berge-Gabel. Mit dieser Gabel ist das Modell das ideale Bergeboot für andere Modelle.


In dieser Form ist das Modell SEHR beliebt an Kölner Gewässern.


Havaristen werden einfach "aufgegabelt" und ans Ufer geschoben. Eine Sache von Sekunden. Und ohne Beschädigungs-Risiko für Havarist oder Berger.


Außerdem hat das Modell einen sehr großen Rumpf-Zugang. Der Aufbau kann zusammen mit der kompletten Pflicht entnommen werden. Daher dient die Sleppco bei mir als Versuchs-Boot für technische Komponenten.


Die genialen, gehäkelten Fender stammen übrigens von Gaby Houtrouw. Wenn ihr so etwas braucht schreibt mich einfach mal an. Dann schicke ich euch die Infos als PDF.


Die deutliche Übermotorisierung ist Absicht. Das ermöglicht zum einen bei Bedarf die schnelle Flucht, zum anderen bringt es aber auch im Berge-Einsatz die nötigen Reserven für die "schweren Brocken".


Ob es zu diesem Modell ein direktes Vorbild gibt ist mir derzeit leider nicht bekannt. Irgendwann möchte ich zu diesem Modell passend eine Arbeits-Schute bauen. Aber soweit bin ich noch nicht gekommen.  😏

Die folgende Mitfahrt auf der Sleppco wurde auf dem Badweiherhock in Sankt Peter im Schwarzwald gefilmt :
 

Auch von einer Fahrt in Köln gibt es ein Mitfahrt-Video



Donnerstag, 7. Mai 2015

Na also, sie wird langsam ... die Werkstatt.

Das zweite Regalbrett und das Regal für die Vallejo-Farben sind auch fertig. Das besteht übrigens aus zwei Frästeile-Sätzen aus England. Wirklich empfehlenswert ! Sehr passgenau Laser-geschnitten und fertig zusammengebaut wirklich stabil. Vor allem hat man endlich alle Farben auf einen Blick !


Auf der linken Seite an der Wand werde ich demnächst noch ein kleines Regal aufbauen um Silikonformen für den Resinguss zum trocknen ablegen zu können. Ansonsten ist das auf dem Bild aber schon ziemlich der Ausbaustand den ich erreichen wollte.

Wenn ich feine Arbeiten ausführen will und "mit der Nase nah ran" muss kann ich mich auf einen normalen Stuhl setzen. Zusätzlich habe ich einen faltbaren Ikea-Barhocker. Damit sitze ich dann hoch genug um z.B. in einem Rumpf zu arbeiten.
Im Ruhezustand passt der rote Werkzeugwagen unter die Arbeitsplatte, der zusammengefaltete Barhocker kann dann davor gestellt und mit dem links sichtbaren Seil werden. An dem Stativ rechts ist der Fräsmotor mit der biegsamen Welle befestigt. Die Halterung mit dem Yamaha Außenborder kann (wenn der Motor fertig überholt ist) abgenommen werden. Statt dessen kann dann eine Zusatzplatte als Ablage angesteckt werden.

Ach so, noch ein Wort zu den Vallejo-Farben :
Bisher habe ich Humbrol und Revell Farben in den bekannten Metall-Dosen genutzt. Als ich vor ein paar Wochen eine Flasche Vallejo Model Color in die Finger bekommen habe wurden einige Versuche damit gemacht. Ich bin begeistert ! Die Farbe ist hoch pigmentiert, lässt sich leicht aufschütteln und die kleinen Tropf-Flaschen sind optimal. Auch die Haftung der Farben auf ordentlich angeschliffenem Polystyrol ist sehr gut. Dazu kommt das die Farben wasserlöslich sind. Fazit : auch wenn es teuer wird, ich stelle komplett auf diese Farben um. Eine Bezugsquelle für Spontankäufe gibt es in Köln auch. Und was die nicht haben gibt es im Internet ...