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Donnerstag, 1. Juni 2017

Baubericht Schottischer Küstendampfer "William Wallace" in 1:72 (Teil 2)

So eine gut sortierte "Grabbelkiste" hat schon was ...

Wieso ?

Nun, ich habe (obwohl ich etwas ganz anderes gesucht habe) ein 4mm Stevenrohr mit M2 Welle gefunden. Ideal für den Clyde Puffer. Als erstes wurde mal das 4mm Loch in den Rumpf eingebracht und testweise die Welle eingeschoben. Sieh an, es passt !

So sieht also das SetUp aus :
relativ lange Welle
rechts und links von der Welle 2 LiIon-Akkus 3400 mAh
kleiner 6V Bühler Langsamläufer

Bei den geringen Kräften die auf den Antrieb dieses Bootes wirken reicht eine sehr primitive Motorhalterung aus eingeharzten McDonald-Rührstäbchen und dünnen Nylon-Kabelbindern. Den Job der Kupplung übernimmt ein kleiner Silikon-Schlauch.

Für eine erhöhte Stabilität habe ich einen Streifen aus 6mm Balsaholz unter das Stevenrohr geschoben und eingeharzt. Ein Testlauf zeigt : der Antrieb läuft zufriedenstellend.

Bei diesem Schiff(chen) sollte der Stromverbrauch selbst mit FPV unter 500mA liegen. Eine Fahrzeit von über 6 Stunden scheint also nicht unrealistisch zu sein.
Fortsetzung folgt :-)

Freitag, 14. April 2017

Baubericht Schottischer Küstendampfer "William Wallace" in 1:72 (Teil 1)

Bei diesem kleinen Modell handelt es sich um einen s.g. "Clyde Puffer", einen dampfbetriebenen schottischen Küsten- und Kanalfahrer. Er wird benannt nach dem schottischen Nationalhelden William Wallace.

Da dieses Modell zwischendurch gebaut werden soll wird es mit den Baufortschritten allerdings etwas langsamer vorwärts gehen. Vorrang haben in jedem Fall die Arbeiten an der Taucher Otto Wulf 8.

Bei dem Bausatz handelt es sich um ein "Kompakt-Kit" mit Gfk-Rumpf des britischen Anbieters Deans Marine. Ich habe den Bausatz auf der Intermodellbau 2017 in Dortmund erworben.
Das Modell im Maßstab 1:72 wird ganze 26,9cm "lang" und 7cm breit. Es wird die (bei dieser Modellgröße recht erstaunliche) Verdrängung von bis zu 460 Gramm. Ich denke aber das ich es aus optischen Gründen bei 400 bis 410 Gramm belassen werde. Der Antrieb wird durch einen kleinen 6V Bühler Motor auf eine 20mm Messingschraube erfolgen. Für die Stromversorgung sind nach derzeitigem Stand der Dinge zwei 18650er LiIon-Zellen mit 3400 mAh Kapazität angedacht. Das sollte trotz des Stromverbrauchs für eine FPV-Kamera für eine sehr lange Fahrzeit reichen.

Hier sieht man gut die Größenverhältnisse. Der Rumpf wiegt 187 Gramm mit dem Bühler Mini 6V Motor und 2 Akkuzellen innen liegend. Bis zu der beabsichtigten Verdrängung von ca. 400 Gramm ist also nun wirklich noch genug "Luft".

Derzeit bin ich dabei die obere Kante des Rumpfes auf Maß zu schleifen und die 4 Speigatten zu öffnen. Bei einem Rumpf den man leicht mit einer Hand halten und frei drehen kann eine recht angenehme Arbeit. Als Werkzeuge kommen die biegsame Welle und eine Schlüsselfeile zum Einsatz.

Demnächst mehr an dieser Stelle ...
:-)